Bartholi

Wo der Bartholi den Most holt, wissen wir nicht. Dafür kennen wir uns mit seinem Wein aus. Logisch. Im Weingarten erleben wir ja hautnah mit, welchen Einfüssen die Rebstöcke ausgesetzt sind: Jahreszeiten, Sonnenstunden, Sternbilder. Tja, es heißt eben nicht ohne Grund, everything happens for a Welschriesling. Beim Bartholi – der Name kommt übrigens von Bartholomäus, dem Schutzpatron der Winzer – stimmt das ganz besonders.

Welsch köstlicher Wein.

Das ist wieder mal sortentypisch Welschriesling: Der Bartholi strotzt nur so vor Lebendigkeit. Mit seiner Frische bringt er einen richtig in Schwung. So voller Elan kann uns nichts und niemand mehr stoppen. Ungehalten sind wir aber dennoch nicht. Ganz im Gegenteil. Der Bartholi sorgt mit seiner einladenden hellen Frucht nach knackigen Äpfeln und Wiesenkräutern für eine wahre Trinkfreude. Egal ob als Apéro oder Begleiter von Tapas, Salaten, Backhendl und Brettljause.

Was der Bartholi im
Schild führt

Bücher soll man bekanntlich nicht nach ihren Umschlägen beurteilen. Beim Wein nehmen wir es hingegen nicht so genau. Schaut man sich zum Beispiel das Etikett von unserem Bartholi an, weiß man gleich, womit man es zu tun hat: einem Welschriesling. Es verrät aber noch viel mehr. Eigentlich sogar alles, was er im letzten Jahr so erlebt hat. Seine Lebendigkeit kommt nämlich nicht von ungefähr.

Ebene 1, der Rebstock

Alles dreht sich um den Rebstock. Das ist beim Bartholi natürlich nicht anders. Darum steht er, also der Rebstock, auch am Etikett im Mittelpunkt. Er hat dort richtiggehend Wurzeln geschlagen. Sie sind neben dem, was man sowieso von ihm sieht, das wichtigste. Auch sonst zeigt das Etikett, was den Wein so alles prägt – und das in Form eines Jahreskreislaufs.

Ebene 2, die Pflanzenorgane

Wurzel, Blüte, Blatt und Frucht machen den Rebstock in seiner Gesamtheit aus. Aus diesem Grund haben wir die vier Pfanzenorgane am Etikett auch um ihn herum angeordnet – weil sie auf ihn wirken. Sie selbst werden natürlich auch beeinfusst: von Wind und Wetter. Aber auch vom Mond bleiben die vier nicht verschont.

Alles nur eine Mondphase.
Sein Einfuss ist nicht von dieser Welt.

Ebene 3, die Tierkreiszeichen

Seinen Charakter bestimmen sie zwar nicht, trotzdem sind die Tierkreiszeichen wesentlich für den Bartholi. Auf seinem Etikett symbolisieren sie die zwölf Monate im Jahreskreislauf. Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze.

Sie bezeichnen bestimmte Konstellationen von Sternen am Himmel, die je nach Datum für uns Menschen auf der Erde sichtbar sind. Aus diesem Grund richteten sich schon unsere Vorfahren nach den Tierkreiszeichen. Als kosmischer Kompass ermöglichten sie zum Beispiel die Navigation. Bauern hingegen waren die Sternbilder vor allem eine Orientierung für Jahreszeiten und eine Hilfestellung, wenn es um den richtigen Zeitpunkt für landwirtschaftliche Tätigkeiten wie Aussaat und Ernte ging. Mittlerweile sagt uns der Kalender, ob die Zeit reif für Trauben ist. So ganz ohne Astronomie gehen wir aber auch jetzt nicht an die Arbeit. Denn wie der jeweilige Jahrgang unseres Bartholi wird, das steht auch heute noch in den Sternen.

Ebene 4, die Sonnenstunden

Mach es wie die Sonnenuhr oder unser Bartholi und zähl die heiteren Stunden nur. Wer genau hinschaut, erkennt am Etikett – genauer gesagt bei den Tierkreiszeichen – die Anzahl der Sonnenstunden pro Monat. Ja, auch der Regen ist für Reben essentiell. Aber nur bei Schönwetter sind sie der Sache mit dem Reifwerden gewachsen.

 
Ebene 5, das Fünfeck
Erst durch das Zusammenspiel aller Elemente auf dem Etikett entsteht eine Einheit: unser Bartholi. Ein Welschriesling, der mit seiner Frische für neuen Schwung sorgt. Auch für uns ist das ganz schön bewegend, Jahr für Jahr mitzuerleben, wie sich die Natur und mit ihr unsere Reben entwickeln – von der Beere zum Bartholi. So schließt sich das Fünfeck.

Jakobi

Jakobi ist ein echter Südsteirer. Ein Sauvignon Blanc, wie es ihn nur hier gibt. Würzigelegant. Und das jahrwein, jahraus.

Mitzi

Mitzi ist unser leichtfüßiger Gelber Muskateller, der für die südsteirische Lebensfreude steht. 

Fortuna Minor

Wer sich ein Glas unseres Pet Nat schnappt, hat stets ein glückliches Händchen. Weil man immer etwas zum Anstoßen hat.

Flein

Flein ist sortenreiner Traubensaft höchster Güte. Das, oder besser die Rebsorte, schmeckt man auch.

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